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Termine & Ankündigungen

Spiel, Spaß und neue Leute
19.10.2017 - Euskirchener Volleyballnacht ist mehr als nur Sporteln
Öffnungszeiten
29.08.2017 - Aktuelle Öffnungszeiten unserer Geschäftsstelle
Kreuzfahrt deluxe - all inclusive
08.06.2017 - Unser kleines Dankeschön an alle Jugendlichen, die sich ehrenamtlich in den Gemeinden vor Ort engagieren. Die Jugendreferentinnen und -referenten der KJA sagen DANKE für viel Engagement, Tatkraft und Begeisterung. Save the date!

... so schnell vergeht die Zeit

Am Donnerstag hat das Abschlussfest von unserem Projekt BINGO stattgefunden. Zum 30.09. endete die Projektlaufzeit des BAMF-Projekts offiziell. 
Es waren drei Jahre voll neuer Herausforderungen, spannender Ereignisse und unglaublicher Erfolge. 

Das gesamte Projektteam dankt den zahlreichen Unterstützern, Kooperationspartnern und vor allem den Teilnehmern - unseren Vorbildern und Jugendlichen, ohne die wir niemals so stolz auf die vergangene Zeit zurückblicken könnten. Wir wünschen allen, die Teil des Projekts waren oder es nach Kräften unterstützt haben, für die weitere Zukunft alles Gute! 

Ein Teil von BINGO wird davon ab weiter bestehen: donnerstags findet von 17 bis 19Uhr in den Räumlichkeiten des Jugendmigrationsdienstes die Begegnungsstätte "Sprachtreff Oststraße" statt. Dort haben "alte" und "neue" Euskirchener Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich bei einem Glas Tee und einer Partie "Mensch-ärgere-dich-nicht"  ganz zwanglos kennenzulernen und einander auf Augenhöhe zu begegnen.

BINGO im Interkulturellen Garten

Nach drei Jahren endet Ende dieses Monats die Projektlaufzeit von BINGO – Beste INteGratiOn. BINGO ist ein dreijähriges BAMF-Jugendprojekt (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge), angesiedelt im Jugendmigrationsdienst Euskirchen in Trägerschaft der Katholischen Jugendagentur Bonn gGmbH, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Zum letzten Mal innerhalb der Projektlaufzeit wurde die große BINGO-Ausstellung mit den 17 Großleinwänden der Vorbilder jetzt in Zülpich eröffnet.

Während die Ausstellung selbst für zwei Wochen im Rathaus zu sehen sein wird, fand die Eröffnung auf Initiative von Patrick Kisselmann - von der evangelischen Christuskirche Zülpich - und Paul Karle - Dezernent der Stadt Zülpich - in netter und sommerlicher Atmosphäre im Interkulturellen Garten statt. Neben vier unserer Vorbilder waren sowohl zahlreiche Geflüchtete, die in Zülpich eine neue Heimat gefunden haben, als auch Einheimische gekommen, um einander zu begegnen. So konnten direkt vor Ort Menschen mit Migrationshintergrund, von erfolgreich etablierten Migrantinnen und Migranten – unseren Vorbildern – dazu angeregt werden, diesen nachzueifern und ihre Zukunft selbstbestimmt und aktiv zu gestalten.

Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen betonte aus Anlass der Eröffnung, dass die Stadt in ihrer Gesamtheit und mit ihrer offenen Bevölkerung ein großes Vorbild für gelingende Integration sei. Mit dem Anliegen, die Bürgerinnen und Bürger für die vielfältigen Kompetenzen junger Geflüchteter zu sensibilisieren, ist die Ausstellung zum Abschluss also nochmal in guten Händen. Fremde werden bzw. sind in Zülpich wie in vielen anderen Städten und Gemeinden unserer Regionen längst zu Freunden geworden, so dass sie nachhaltig als Bereicherung und unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft wahrgenommen werden.

Projektleiterin Emilia Verlemann nutzte die Gelegenheit, dass nicht nur vier der Vorbilder, sondern auch Schirmherrin Bettina Wiegmann und Fotograf Athansios Katsis zur Ausstellungseröffnung gekommen waren. Sie danke ihnen und allen weiteren Kooperationspartnern und Unterstützern der letzten drei Jahre. Sie alle haben zum erfolgreichen Gelingen des Projekts beigetragen.

Ausstellung im Berufskolleg Eifel

Vom 8. bis zum 29. Mai 2017 war die Ausstellung "Vorbilder. Mein Weg zur Integration" im Berufskolleg Eifel in Kall zu sehen. Im Rahmen des Europatags des Berufskollegs am 22. Mai waren wir vom Projekt BINGO - Beste INteGratiOn in Kall zu Gast und konnten uns, unsere Vorbilder und das Projekt überhaupt nochmal persönlich vorstellen.

Gemeinsam mit Projektleiterin Emilia Verlemann gab es für die Ehrengäste einen Rundgang durch die Ausstellung, in der dieses Mal 14 Vorbilder und ihre Geschichten gezeigt wurden.

Sabine Verheyen, Mitglied des Europarlaments (CDU), Markus Ramers, stellvertretender Landrat im Kreis Euskirchen (SPD) und Schulleiter Jochen Roebers begleitet von Anika Schmittkamp und Sebastian Schaber, dem Europateam des Berufskollegs, kamen vor den großen Leinwänden schnell ins Gespräch. Unter anderem wurde ein ehemaliger Schüler des Berufskollegs Eifel unter den Vorbildern entdeckt.

Im Rahmen des Europatages hatten sich alle Klassen mit dem Thema Europa und unterschiedlichen Schwerpunkten dazu beschäftigt. Neben Migration und Integration ging es auch um Grundlagen der Organisation der Europäischen Union.

Für uns vom Projekt BINGO waren die von den Integrationsklassen gestalteten Plakate besonders: Die Schülerinnen und Schüler hatten sich mit unseren Leinwände und unseren Vorbilder auseinandergesetzt und eigene Steckbriefe nach dem Vorbild von BINGO gestaltet. Ein gelungener Weg die jungen Migrantinnen und Migranten der Integrationsklassen dazu anzuregen, den Vorbildern nachzueifern und ihre Zukunft selbstbestimmt und aktiv zu gestalten.

Tanzworkshop in den Osterferien

Vier Tage lang dröhnten "African Beats" durch die Räume des Jugendmigrationsdienstes in Euskirchen. Denn in der zweiten Woche der Osterferien hat eines unserer BINGO-Vorbilder ihre Leidenschaft zum Tanzen erfolgreich an sechs Jugendliche weitergegeben. Die Teilnehmerinnen haben zwei Tänze einstudiert, die aus einer Mischung aus modernem afrikanischen Hip Hop aber auch aus traditionellen Tanzelementen von der Elfenbeinküste bestehen. Die Medleys, bestehend aus überwiegend Französischsprachigen Liedern, wurden von unserem Vorbild selbst zusammengestellt und bieten eine tolle Abwechslung von unterschiedlichen Musik- und Tanzstilen.

Bewerbungstraining für junge Migrantinnen und Migranten

Am 15. Dezember 2016 veranstaltete das Projekt "BINGO - Beste INteGratiOn" im Jugendmigrationsdienst Euskirchen ein Bewerbungstraining. 

Neben dem Fotoshooting mit Fotograf Athanasios Katsis, fand ein Coaching zu den Themen Bewerbung und Arbeitswelt mit Beraterin und Kommunikationstrainerin Dagmar Henninghaus statt. Dabei wurden unter anderem folgende Themen bearbeitet:

 

  • Kommunikation: wie kommuniziere ich? Auf welchen Wegen? (Sprache, Auftreten, Haltung, Aussehen, Kleidung)
  • Rollen in meinem Leben: welche Rollen nehme ich ein? Wie unterscheiden die sich untereinander? à Bezug zum Arbeitsleben
  • Wichtige „Knigge-Regeln“ im Arbeitsleben:
  • Pünktlichkeit: wann bin ich pünktlich? Wann empfinde ich andere als unpünktlich? Wieso ist pünktlich wichtig? (Wertschätzung und Respekt von anderen)
  • Kleidung und Styling  im Vorstellungsgespräch, worauf man achten muss; wie möchte ich durch meine Kleidung von anderen gesehen werden?
  • Talentkompass: was sind meine Stärken, was kann ich gut? Tätigkeiten: was habe ich schon gemacht im Leben?

 

Die Bearbeitung wurde unterstützt durch zwei Dolmetscher (Farsi und Arabisch) und erfolgte jeweils in Kleingruppenarbeit.

Komm auf Tour - Ausstellung "Vorbilder" unterstützt Projekt zur Talentförderung

„komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft" setzt erlebnis- und handlungsorientierte Impulse, Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 aller Schulformen frühzeitig und geschlechtersensibel in ihrer Berufsorientierung und Lebensplanung zu unterstützen. Die Jugendlichen entdecken in einem Erlebnisparcours ihre Stärken, erhalten Orientierungshilfen für Praktika und erfahren, welche realisierbaren beruflichen Möglichkeiten auf sie warten könnten. Altersgerecht sind Themen aus dem privaten Lebensbereich integriert. Begleitveranstaltungen binden Eltern, Lehrkräfte und Betriebe ein. Die nachhaltige Projektumsetzung wird über regionale Kooperationstreffen mit den Institutionen der Berufsorientierung und der Lebensplanung vereinbart.

Studien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) belegen den Einfluss eingeschränkter Berufsperspektiven bildungsfernerer Jugendlicher auf deren persönliche Lebensgestaltung. In der Tendenz riskieren sie häufiger eine ungeplante Schwangerschaft und haben eher Schwierigkeiten, gleichberechtigte Beziehungen aufzubauen. Die Entwicklung realisierbarer Zukunftsperspektiven ist neben Verhütungsinformation der wirkungsvollste Beitrag zur Prävention unerwünschter Schwangerschaften.

 

Während des Veranstaltungszeitraums vom 14. bis 17. November 2016 war die Ausstellung Teil von "Komm auf Tour" in Euskirchen. 

Ausstellung "Vorbilder" in der Kreissparkasse Euskirchen

Vom 23. - 13. September 2016 war die Ausstellung des Projekts, "Vorbilder", in der KSK Euskirchen zu besichtigen. Erst durch die großzügige Unterstützung der Stiftung der KSK Euskirchen konnte die Ausstellung in 2015 realisiert werden und somit Aufmerksamkeit für gelungene Integration im Kreis Euskirchen erwecken. 

Rita Witt von der KSK hat die Eröffnungsfeier am ersten Ausstellungsort damals besucht: „Ich fand die Ausstellung sehr bedeutsam, deshalb haben wir gerne unsere Geschäftsräume in der Euskirchener Innenstadt für eine Weiterführung bereit gestellt.“ Das Thema liege ihr am Herzen: „Angst machen mir nicht die Migranten, sondern einige aktuelle Wahlergebnisse“, so die Stabsstellendirektorin. Die Leiterin der KSK-Geschäftsstelle Beratungscenter Kirchplatz, Melanie Möseler, bemerkte: „Der Ort ist sehr gut gewählt, wir haben hier viel Kundenverkehr mit Menschen aus zahlreichen Nationen.“ Wir bedanken uns herzlich beim gesamten Team der KSK Euskirchen!

 

Den Artikel der Eifeler Presseagentur finden Sie hier: http://eifeler-presse-agentur.de/2016/09/sprache-ist-das-a-und-o-fuer-integration/

"BINGO" präsentiert sich beim Kinder- und Familienfest in Euskirchen

Beim Kinder- und Familienfest in Euskirchen präsentierte sich das Projekt "BINGO-Beste INteGratiOn" zusammen mit dem Jugendmigrationsdienst Euskirchen. Während der JMD für internationale kulinarische Highlights sorgte, die von den Besuchern, Klienten und Teilnehmer mitgebracht wurden, lud das Team vom BINGO-Projekt zum Fotoshooting ein. Frei nach dem Motto "Ich bin ein Vorbild" konnten sich Kinder, Jugendliche und Familien in der Fotobox austoben.

Schulkino zur Interkulturellen Woche Euskirchen

Am 27. September um 10:00 Uhr zeigt BINGO mit Kooperationspartnern "Monsieur Claude und seine Töchter" im Kinocenter Galleria Euskirchen: die französische Komödie lädt humorvoll zur Auseinandersetzung mit Themen der Integration ein!

 

Der Unkostenbeitrag beträgt 2€/ Person


Anmeldung über www.kreismedienzentrum-euskirchen.de

 

Wir freuen uns auf Sie/ Euch!

Videoworkshop in den Sommerferien

In den Sommerferien haben sieben Jugendliche unter professioneller Anleitung an unserem Videoworkshop teilgenommen. Mit viel Spaß und Kreativität setzten die jungen Teilnehmer sich mit sozialkritischen Themen auseinander, z.B. Flucht/ Integration oder Armut.

Die Ergebnisse gibt es hier zu sehen:

https://www.youtube.com/channel/UCXrra-KTF-8Asv9-fKXj6wA

 

 

Ausstellung "Vorbilder. Mein Weg der Integration" beim "Steinfelder Abend"

„Es gab gute Momente und auch welche, die nicht so gut waren“, berichtete die heute 16-jährige Marielle beim jüngsten Steinfelder Abend zu den Themen Flucht, Migration und Integration. Die junge Frau kam im Alter von drei Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland und stammt aus einem kleinen Dorf in der westafrikanischen Elfenbeinküste. In der Schule etwa, so die junge Frau seien viele Mitschüler freundlich auf sie zugekommen – einige allerdings auch nicht. Heute ist das kein Thema mehr. Die Euskirchenerin spricht neben Französisch ebenso fließend Deutsch. Sie besucht das St.-Michael-Gymnasium in Bad Münstereifel und möchte nach dem Abitur Medizin studieren.

Marielle ist voll integriert – sie ist eines der „Vorbilder“, die die Ausstellung „Bingo“ (steht für „Beste Integration“) des Jugendmigrationsdienstes Euskirchen präsentiert. Zehn junge Menschen mit Migrationshintergrund, die es geschafft und den Kreis Euskirchen zu ihrem Zuhause gemacht haben, erzählen auf großflächigen Ausstellungstafeln ihre Geschichte. Die Ausstellung ist aktuell im Steinfelder Hermann-Josef-Kolleg zu sehen. Der Leiter des Jugendmigrationsdienstes, Norbert Weber, war einer der Referenten beim Steinfelder Abend und hatte einige der „Vorbilder“ mitgebracht, ursprünglich stammen sie neben der Elfenbeinküste aus Togo, Russland und Kasachstan. „Ich lerne in meiner täglich Arbeit so viele Vorbilder kennen“, berichtete Weber, „aber man muss sie auch fördern.“ Der Jugendmigrationsdienst bietet unter anderem einjährige Integrationskurse sowie Schulungen für Ehrenamtler an.

Zweite Referentin war die Historikerin Dr. Gabriele Rünger, die zuvor schon durch die Ausstellung „Kommen – Gehen – Bleiben“ zur Geschichte der Migration im Kreis Euskirchen geführt und diese damit beendet hatte. Sechs Wochen lang waren die Exponate im Kreuzgang des Salvatorianerklosters zu sehen gewesen. „Als wir 2012 mit der Recherche zur Ausstellung begonnen haben, konnten wir nicht ahnen, welche Brisanz die Ausstellung heute haben würde“, kommentierte Dr. Rünger mit Bezug auf die Flüchtlingssituation. Hinsichtlich gesellschaftlicher Phänomene sei die Herangehensweise von Historikern eine andere als etwa die von Politikern oder Journalisten: „Wir betrachten sehr lange Zeiträume und hoffen, dass man daraus Lehren ziehen kann.“ Das Thema Migration griff die Historikerin anhand von Ausschnitten aus der deutschen Tragikomödie „Almanya – Willkommen in Deutschland“ auf. Er thematisiert die Fragen nach Identität und Heimat einer türkischen Gastarbeiterfamilie, die mittlerweile in dritter Generation in Deutschland lebt. Alles begann mit Großvater Hüseyin, der 1964 als 1.000.001. Gastarbeiter nach Deutschland kam…

Das große Interesse zeigte, dass die Themen des Abends – „Flucht, Migration und Integration“ – die Menschen bewegen. So ergaben sich auch nach der Veranstaltung zahlreiche Gespräche.

Beim Steinfelder Abend, einer Veranstaltungsreihe des Hermann-Josef-Kollegs (HJK), präsentierte sich die Schulgemeinschaft als starke Gemeinschaft. Organisiert wurde der Abend diesmal von der ehemaligen HJK-Schülerin Sophie Rutter im Rahmen ihres Praktikums beim Jugendmigrationsdienst. Zahlreiche Lehrkräfte hatten im Vorfeld mitgeholfen, ebenso wie unter anderem Schulleiter Heinrich Latz, sein Stellvertreter Willi Frauenrath und die Schulpflegschaftsvorsitzende Petra Kanzler an der Veranstaltung teilnahmen. Für das Catering sorgten – gegen Spenden für den Abiball – die Oberstufenschülerinnen Desirée Hübinger-Klinkhammer, Nicki Dederichs und Irena Arndt. Sie präsentierten einleitend auch Textbeiträge zum Thema. Vanessa Malburg berührte mit einer einfühlsamen Interpretation des Stücks „Candle in the wind“. Musikalisch begleiteten ihre Mitschüler Michael Thelen (Akkordeon) und Patrick Kremer (Trompete) den Steinfelder Abend.

 

 

Bilder und Bericht: Alice Gempfer (pp/Agentur ProfiPress)

Ausstellungseröffnung im Thomas-Eßer-Berufskolleg

Nach seinem ersten Jahr startete das Integrationsprojekt „BINGO – Beste INteGratiOn“ im Thomas-Eßer-Berufskolleg in Euskirchen seine Ausstellung „Vorbilder. Mein Weg der Integration“, die in den kommenden zwei Jahren als Wanderausstellung im Kreis Euskirchen zu besichtigen ist.

 

 

Die Ausstellung zeigt Gesichter und Biographien – es sind die Geschichten von Migrantinnen und Migranten, die ihren Weg nach Euskirchen gefunden haben, dort groß geworden sind und/oder ihren Lebensmittelpunkt dorthin versetzt haben.

Alle Vorbilder haben eines gemeinsam: Sie sind in Deutschland angekommen. Sie haben und fühlen sich in Deutschland integriert und können sagen „Ich habe es geschafft!“. Dass dies nicht immer leichte Wege waren, machen die individuellen Biographien deutlich. Sprache, Kultur, Behörden – überall gab und gibt es Hindernisse, die es zu überwinden galt. Viele junge Menschen stehen in ihrem Leben vor eben diesen Hindernissen und suchen Orientierung und Motivation, weiterzugehen, weiter zu lernen und nicht aufzugeben. Die Vorbilder des Projekts BINGO – Beste INteGratiOn helfen diesen jungen Menschen und unterstützen sie auf ihrem Weg.

 

Wie wichtig eine gelingende Integration ist, zeigt auch die aktuelle Lage in Paris, Brüssel und vielen weiteren Orten dieser Welt. Herr Tilk, Schulleiter des TEB, betonte diese Dringlichkeit in seiner Begrüßungsrede zum Tag der Offenen Tür und bedankte sich bei der Katholischen Jugendagentur Bonn, dass mit der Ausstellung „Vorbilder. Mein Weg der Integration“ ein Stück dazu beigetragen werden kann, jungen Menschen Halt und Anstoß zu geben, ihren Weg in der neuen, fremden Heimat zu gehen. "Die Ausschnitte aus den Lebensgeschichten von 10 Migrantinnen und Migranten aus dem Kreis Euskirchen berühren, machen aber auch Mut. Sie bewegen, sie fordern zum Nachdenken über Solidarität und Toleranz auf. Ich bin froh, dass die Ausstellung bei uns gastiert und bin mir sicher, dass es für die Schülerinnen und Schüler des TEB und seine Lehrkräfte gewinnbringend sein wird, sich mit der Ausstellung zu beschäftigen."

Aus Solidarität zu den Menschen in Paris, die von den Terroranschlägen betroffen waren, schmückte das Schulorchester seine Instrumente mit weißen, blauen und roten Tüchern.

 

Auch Rainer Braun-Paffhausen, Geschäftsführer der KJA Bonn, betonte, wie wichtig die Integration junger, unsicherer und oftmals verzweifelter Menschen ist:  „In unseren Einrichtungen und Projekten sind alle Kinder und Jugendlichen willkommen, unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder ihres sozialen Status. Wir geben Raum, in dem sich junge Menschen entfalten können, der Austausch bietet und Halt gibt. Kein Kind, kein Jugendlicher darf dabei vergessen werden – sonst spielen wir denen in die Hände, die für solche Anschläge wie die in Paris verantwortlich sind.“

 

Dass Sport eine Möglichkeit sein kann, Grenzen zu überwinden und Gemeinschaft und Teamgeist zu fördern, zeigte die Schirmherrin des Projekts, Bettina Wiegmann, in ihrer Eröffnungsrede. Die mehrfache Fußballeuropa- und weltmeisterin trainiert derzeit die U15-Nationalmannschaft der Frauen und darf gelebte Integration dort jeden Tag erfahren. „Im Fußball zählt die sportliche Leistung. Herkunft, Hautfarbe oder Sprache spielt dort keine Rolle. Und dann macht es einfach Spaß, gemeinsam Erfolge zu feiern!“.

 

Sich der Öffentlichkeit zu präsentieren und sein "Gesicht zu zeigen" bedarf Mut und Stärke. Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei unseren Vorbildern und allen anderen Teilnehmern des Projekts für die Stärke, den Mut und die Bereitschaft, das Thema Integration positiv zu besetzen und Zweiflern, seien es Mitmenschen mit eigener Migrationsgeschichte oder Mitmenschen ohne Zuwanderungsgeschichte, zu überzeugen: Jeder kann es schaffen!

 

Die Ausstellung kann von Einrichtungen, Institutionen oder Kirchengemeinden ausgeliehen werden. Dafür können Sie sich gerne an Anna-Lena Lohmüller wenden unter anna-lena.lohmueller@kja.de oder 0228 / 926 527 36.

Besuch der Ausstellung "Migration. Kommen. Gehen. Bleiben." im Kreishaus Euskirchen

Am 17.09.2015 besuchten wir die Ausstellung „Migration. Kommen. Gehen. Bleiben.“  im Kreishaus Euskirchen.  Die Leiterin des Euskirchener Stadtarchivs und Vorsitzende des Geschichtsvereins Frau Dr. Rünger erzählte Jugendlichen und Vorbildern Wissenswertes  zur Geschichte der Migration im Kreis Euskirchen – von der Steinzeit bis in die Gegenwart.  Dabei standen neben historischen Fakten die persönlichen Migrationsgeschichten Euskirchener Bürger im Vordergrund.  Ein großes Dankeschön geht an Frau Dr. Rünger, die bei den Jugendlichen für großes Staunen sorgte, als sie vom Deutschland der Scharfrichter und Hexenverbrennungen berichtete.

Ehrenamtstag Euskirchen

Am 12. September fand in Euskirchen der 6. Ehrenamtstag statt. Dort haben Vereine, Organisationen oder Träger die Möglichkeit, ihre Arbeit und das Ehrenamt vorzustellen und sich auszutauschen. Zudem können neue ehrenamtliche Helfer gewonnen werden - auch wir konnten einige Euskirchener für unser Projekt begeistern! 

Über den Tag verteilt bekamen wir immer wieder Unterstützung durch unsere Vorbilder und Jugendlichen. Schön, dass ihr so zahlreich erschienen seid und mit eurer tollen Arbeit andere Menschen motivieren konntet.

Eifelexkursion

Am 15.08.15 unternahmen wir mit  Vorbildern und Jugendlichen eine geführte Exkursion in die Eifel unter dem Motto “Entdecke Deine (neue) Heimat.” Der wissenschaftliche Leiter und Geschäftsführer der Biologischen Station Euskirchen Herr Dipl. Biogeograf Stefan Meisberger zeigte den Teilnehmern essbare und giftige Pflanzen der Region; erklärte den Unterschied zwischen Korb- und Röhrenblütlern und den Nutzen verschiedener Arzneipflanzen. Für großes Staunen sorgten die zoologischen Aspekte der Führung, beispielsweise die Sichtung eines Rotmilans oder ein von Parasiten geplagter Weberknecht. Das Highlight des Tages bildete für unsere begeisterten Teilnehmer das Fangen und Bestimmen verschiedener Schmetterlingsarten, wobei Schmetterlingsnetz und Becherlupen zum Einsatz kamen. Am Ende des Tages war für die Jugendlichen klar: „Biologie ist cool und Naturschutz unerlässlich!“

 

Workshop: Interkulturelle Kommunikation

Am 27. Juni 2015 konnten wir unseren Vorbildern einen Workshop zum Thema "Interkulturelle Kommunikation" anbieten. Die Kommunikationstrainerin Dagmar Henninghaus stand den Nachmittag über Rede und Antwort zum Thema, zeigte Methoden auf und lies die Teilnehmer über ihre Erfahrungen berichten. Unsere interessierten Vorbilder freuten sich sehr über die Möglichkeit des Austauschs. Wie nehme ich andere wahr? Wie verstehen andere meine eigenen Aussagen? Wie kommt es zu Missverständnissen und welche Möglichkeiten habe ich, solche zu umgehen? Gedanken am Ende des Tages: "Jetzt sind wir Experten - und müssen nur noch alle anderen überzeugen!"

Fotoshootings mit den Vorbildern

Wir wollen Geschichten erzählen - Geschichten unserer Vorbilder, über ihr Leben, ihre Herkunft, ihren Weg nach Deutschland. Wir sind sehr dankbar, dass unsere Teilnehmer ihre Geschichten mit uns und der Öffentlichkeit teilen. Ihre Geschichten machen Mut und motivieren junge Menschen, ebenfalls einen erfolgreichen Weg zu bestreiten.

 

Natürlich dürfen da professionelle Fotos für unsere Kampagne nicht fehlen! Dank einer Kooperation mit dem Euskirchener Fotografen Athanasios Katsis können unsere Teilnehmer echte "Fotoshooting-Luft" schnuppern. Ein großer Dank geht auch an die Visagistin Nina, die unsere Vorbilder ins Beste Licht gerückt hat.

Bisher fanden schon drei Termine in den letzten Monaten statt - wir freuen uns, dass immer mehr Vorbilder an unserem Projekt teilnehmen und wir sie nach und nach dazu einladen können.

 

Die Printprodukte folgen in Kürze, hier bekommt ihr schon einen kleinen Vorgeschmack beim "Making-Off".

1000 Euro für BINGO!

Über 1000,-€ freuen sich Norbert Weber, Leiter des JMD Euskirchen und Tania Rieger, Projektleiterin des Intergrationsprojekts BINGO-Beste INteGratiOn vergangene Woche im Forum der Kreissparkasse Euskirchen. Am Abend wurden Spendengelder an Projekte, Vereine, Musikgruppen, Sportgruppen u.v.m. ausgegeben, die sich im Kreis Euskirchen vor allem für die Jugendarbeit engagieren.

Das Geld wird für zukünftige Workshop-Angebote genutzt, bei denen sich sowohl Vorbilder als auch Jugendliche weiterbilden und an Unternehmungen teilnehmen können. Geplant ist beispielsweise ein Motivationstraining oder ein Ausflug zur Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn. 

 

In diesem Sinne - Tausend Dank an die Bürgerstiftung der Kreissparkasse Euskirchen!

 

Auftaktveranstaltung

Nachdem wir das Projekt BINGO-Beste INteGratiOn im Kreis Euskirchen beworben haben und nach einem Bericht im Kölner Stadtanzeiger konnten wir die ersten Projekt-Teilnehmer gewinnen. Unsere Auftaktveranstaltung im Februar bot die Gelegenheit für ein ersten Kennenlernen. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit Euch!