Katholische Jugendagentur Bonn gGmbH

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Wir über uns

Die Gemeinde Alfter hat zum Schuljahr 2007/2008 die Einrichtung des Offenen Ganztags an der KGS Annaschule beschlossen. Seit dem Schuljahr 2008/2009 befindet sich die OGS der Annaschule in Trägerschaft der katholischen Jugendagentur Bonn GmbH.
Der Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung „Gebundene und offene Ganztagsschulen sowie außerunterrichtliche Ganztags- und Betreuungsangebote in Primarbereich und Sekundarstufe I“ vom 23.12.2010, sowie das Rahmenkonzept „Offene Ganztagsschule für die KGS Alfter“, welches am 18.06.2006 bei der Bezirksregierung Köln als Antrag eingereicht wurde, stellen die Grundlagen für die Arbeit in der OGS der Annaschule dar.

Die Betreuung der Kinder, die Ergänzung des schulischen Bildungsauftrags und die erzieherische Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten stellen die drei Säulen des pädagogischen Handelns in der Offenen Ganztagsschule dar. Die OGS soll Schülerinnen und Schülern Hilfen zur Selbständigkeit und Eigenverantwortung eröffnen und Eltern eine bessere Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familienarbeit ermöglichen. Kinder im Grundschulalter brauchen zum einen ein vertrautes Umfeld, in dem sie sich sicher und geborgen fühlen, sowie eine Umgebung, die ihnen die Freiheit zur eigenständigen Entfaltung lässt. Sie sollen angeregt werden ihre Umwelt zu erkunden, neugierig zu sein und Erfahrungen zu machen, die sie in ihrem Entwicklungsprozess fördern. Viele Lernprozesse finden in der Gruppe statt; dort treffen Menschen zusammen, die nach verschiedenen Norm- und Wertvorstellungen leben. Die Kinder haben in der Gruppe die Möglichkeit, ihre sozialen Kompetenzen zu stärken.
In der OGS sollen Kinder klare Strukturen und Regeln vorfinden, an denen sie sich orientieren können. Gleichzeitig sollen den Kindern, entsprechend ihrem Alter und ihrer Einsichtsfähigkeit, weite Bereiche an eigenständigen Entscheidungen zugestanden werden.
In der OGS wird nach dem situationsorientierten Ansatz gearbeitet. Angebote orientieren sich an dem Lebensalltag der Kinder und der Gruppe, an aktuellen Fragestellungen, Interessen und Neigungen.
Die familiäre Situation der Kinder wird in der Arbeit berücksichtigt und den Eltern wird auf Wunsch kompetente Beratung angeboten. Darüber hinaus werden die Eltern bei Bedarf in der Kontaktaufnahme mit anderen beratenden Einrichtungen unterstützt.Ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit ist es, die Kinder als gleichwertige Personen vorbehaltslos anzuerkennen und respektvoll mit ihnen umzugehen. Die Mitarbeiter möchten jedes einzelne Kind in seiner Eigenheit wahrnehmen und akzeptieren, ernst nehmen und verstehen, die Stärken der Kinder erkennen und fördern. Jedem Kind wird geholfen, seinen Standpunkt innerhalb der Gruppe zu finden und mit seinem berechtigten Anliegen Gehör zu finden. Grundformen der Demokratie sollen von den Kindern erlernt und akzeptiert werden.

Grundstruktur der OGS ist das Gruppensystem. Um dem Bedürfnis der Kinder nach Orientierung und Zugehörigkeit gerecht zu werden und ihre sozialen Kompetenzen zu stärken, werden sie in feste Gruppen eingeteilt. Die Einteilung erfolgt in der Regel nach Klassenzugehörigkeit. Eine Zuordnung einzelner Kinder in eine andere Gruppe kann aus pädagogischen oder organisatorischen Gründen erforderlich sein. Den Gruppen ist eine feste Betreuungsperson ( Gruppenleitung ) zugeordnet, sowie pädagogische Ergänzungskräfte, die schwerpunktmäßig in einer bestimmten Gruppe eingesetzt sind und eng mit der Gruppenleitung zusammenarbeiten. Auf diese Weise haben die Kinder feste Ansprechpartner und Bezugspersonen. In der Gruppe wird das Zusammenleben organisiert. Regeln des täglichen Umgangs, Lösungsvorschläge bei auftretenden Problemen, sowie die Einführung von festen Ritualen werden dort gemeinsam erarbeitet.

In der OGS Annaschule werden 130 Kinder in fünf Gruppen betreut, von denen sich drei Gruppen altersgemischt aus den Erst- und Zweitklässlern zusammensetzen, und zwei Gruppen altersgemischt aus den Dritt- und Viertklässlern. Zusätzlich werden 51 Kinder in der Kurzzeitbetreuung bis 13.00 Uhr betreut.


Die Arbeit in der OGS ist offen angelegt. Das bedeutet, dass die Kinder zwar fest einer Gruppe und einem Betreuungsteam zugeordnet sind, es jedoch auch die Möglichkeit der Begegnung mit Kindern aus anderen Gruppen gibt. Angebote sollen in der Regel gruppenübergreifend sein. Auch während der Freispielphasen besteht für die Kinder die Möglichkeit, nach Absprache mit der Gruppenleitung in andere Gruppen zu gehen.